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Mannschaftsleiter: Spiellokal: Spielbeginn: |
Jens Windelband Ratswaagehotel **** Upstalsboom Ratswaageplatz 1-4 39 104 Magdeburg 10 Uhr |
| Brett | Spieler | DWZ |
|---|---|---|
| 1 | Andre, Gordon | 2286 |
| 2 | Neyman, Igor | 2213 |
| 3 | Drobka, Stefan | 2242 |
| 4 | Degtiarev, Jewgeni | 2170 |
| 5 | Schlichthaar, Robert | 2061 |
| 6 | Windelband, Jens | 2064 |
| 7 | Offinger, Robert | 2075 |
| 8 | Görgens, Michael | 2090 |
| E1 | Willberg, Frank | 1945 |
| E2 | Strumpf, Erik | 2057 |
| Runde | Datum | Ausrichter | H / A | Gegner |
|---|---|---|---|---|
| 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 |
07.10.01 10.11.01 11.11.01 25.11.01 20.01.02 02.02.02 03.02.02 24.02.02 17.03.02 13.04.02 14.04.02 |
Rochade Magdeburg Rochade Magdeburg AE Magdeburg AE Magdeburg Halle Halle |
A H A A H A H A H A H |
USC Magdeburg II Rochade Magdeburg Anhalt BSW Dresden Empor Erfurt Coswig Lok Leipzig II Erfurter SK II Dresdener SC II Liebschwitz Halle |
| 07.10. | 10.11. | 11.11. | 25.11. | 20.01. | 02.02. | 03.02. | 24.02. | 17.03. | 13.04. | 14.04. | % | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Andre | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | + | 1 | 0.5 | 45.0 | 4.5 |
| Neyman | 0.5 | 0.5 | 0.5 | 0.5 | 0 | 0.5 | 0.5 | 0.5 | 1 | 0.5 | 1 | 54.5 | 6 |
| Drobka | 1 | 0.5 | 1 | 1 | 0 | 0.5 | 0.5 | 0 | 0.5 | 1 | 0.5 | 59.1 | 6.5 |
| Degtiarev | 1 | 1 | 1 | 1 | 0.5 | 0 | 0 | 1 | 0.5 | 0.5 | 0.5 | 63.6 | 7 |
| Schlichthaar | 0 | 0.5 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 50.0 | 5.5 |
| Windelband | 0 | 1 | 0.5 | 0 | 0.5 | 0 | 0 | 0 | 0 | 22.2 | 2 | ||
| Offinger | 1 | 0 | 1 | 0.5 | 0.5 | 1 | 0.5 | 1 | 1 | 0.5 | 0.5 | 68.2 | 7.5 |
| Görgens | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0.5 | 50.0 | 5.5 |
| Willberg | 1 | 0.5 | 75.0 | 1.5 | |||||||||
| Strumpf, E. | |||||||||||||
| Brettpunkte | 4.5 | 3.5 | 7 | 5 | 2.5 | 6 | 4 | 2.5 | 4 | 4.5 | 3.5 | 53.4 | 47.0 |
| Mannschaftspunkte | 2 | 0 | 2 | 2 | 0 | 2 | 1 | 0 | 1 | 2 | 0 | 54.5 | 12 |
Am vergangenen Wochenende, 10. und 11. November 2001, wurden die Runden zwei und drei der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Die zweite Mannschaft des USC Magdeburg konnte mit 4,5:3,5 gegen den 1. SC Anhalt Dessau und mit 5,5:2,5 gegen Rochade Magdeburg gewinnen. Aufbau Elbe Magdeburg musste sich Rochade mit 3,5:4,5 geschlagen geben und konnte gegen den 1. SC Anhalt einen 7:1-Kantersieg feiern.
Als Korrespondent für unsere Homepage trudelte ich am Sonnabend gegen 16:30 am Spielort (Eingang des DeTeCSM-Gebäudes) ein und traf dort (den DWZ-stärksten Magdeburger) Holger Pröhl, der sich auch am Oberligakampf laben wollte. Doch der diensthabende Wachtmeister war angesichts unseres Erscheinens leicht irritiert und wollte wissen, ob wir denn überhaupt beim Schach mitspielen. Nachdem ich dies verneint hatte, wurde Holger gefragt, ob er denn Schach spielen kann. - Kurzes Schweigen. Schulterzucken. Und die Antwort: Ja eigentlich schon. Damit hatten wir glücklicherweise den Test bestanden. Aber wer weiß, was als nächstes kommt. Vielleicht muss man in Zukunft gegen einen Schachcomputer aus zwei Partien 50 Prozent holen, um am Wachtmeister vorbei zu kommen;-)
Matchwinner für den USC II waren Vladimir Ivanov, Falk Hoffmeyer und Jens Tobiska, die ihre beiden Begegnungen gewannen und damit einen maßgeblichen Beitrag zu den Siegen ihrer Mannschaft leisteten. Im Kampf gegen den 1. SC Anhalt konnte Vladimir Ivanov eine Figur für zwei Bauern erobern und dank seiner technischen Fähigkeiten den vollen Zähler erringen.
Äußerst spannend verlief das Duell Aufbau Elbe gegen Rochade Magdeburg. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle hatte das junge Team von Aufbau Elbe einen sicheren Sieg gegen den Lokalrivalen auf den Brettern. Doch dann geschah das Unfassbare. Plötzlich wurde das Licht im Spielsaal immer dunkler. Und mit der Dunkelheit schwanden auch die Siegchancen von Aufbau Elbe. (Erwähnt sei, dass ein gewisser Robert Schlichthaar plus Markus Schwenke in der Nähe des Schalters weilten, ein direkter Zusammenhang mit der Verdunkelung des Raumes aber bis heute nicht bewiesen werden konnte.) Als der Spielsaal wieder hell erleuchtet war, stellte Robert Offinger (wertvolle Sekunden waren auf seine Kosten in der Finsternis verstrichen waren) gegen Ralf Kuna in Gewinnstellung einen Turm ein. Igor Neyman war gegen Martin Niering materiell im Vorteil, musste aber wegen eines Dauerschachs in die Punkteteilung einwilligen. Schließlich vergab Michael Görgens gegen Karl-Heinz Bondick gute Angriffschancen und verlor sogar noch. Durch den Erfolg am Spitzenbrett, wo Routinier Mike Stolz seinen Gegner Gordon Andre bezwang, kam Rochade auf die Siegerstraße. Mit einem Remis in leicht besserer Stellung holte Peter Hesse den entscheidenden halben Punkt und machte den 4,5:3,5-Erfolg perfekt.
Durch einen 7:1-Sieg gegen den 1. SC Anhalt Dessau schob sich Aufbau Elbe Magdeburg in der Tabelle auf den dritten Platz. Dahinter folgen Rochade auf Rang fünf und die Zweite des USC auf Platz sieben, die auch vier Zähler auf ihrem Konto haben.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Sonntag wurde die vierte Runde der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Alle drei Magdeburger Teams mussten auswärts antreten. Aufbau Elbe konnte BSW Dresden mit 5:3 bezwingen. Die Zweite des USC unterlag beim Dresdner SC II mit 2:6 und Rochade Magdeburg kam beim SV Liebschwitz zu einem 4:4-Unentschieden.
In der Begegnung Aufbau Elbe gegen Tabellenschlusslicht BSW Dresden taten sich die Magdeburger sehr schwer. Beim Zwischenstand von 2,5:2,5 und noch drei laufenden Partien hatten alle drei Dresdner leichte Stellungsvorteile. Mit viel Glück schien für Aufbau Elbe ein Remis möglich zu sein. Doch dann konnten die Magdeburger das Blatt wenden. Stefan Drobka setzte sein Läuferpaar trotz Minusbauern so geschickt ein, dass sein Gegner die aufgestellte Mattdrohung nicht mehr parieren konnte. Jewgeni Degtiarev opferte sogar einen ganzen Turm für zwei verbundene Freibauern, mit denen er die Partie eindrucksvoll zum Sieg führte. Schließlich konnte Igor Neyman eine Figur so opfern, dass die Stellung für seinen Gegenüber nicht mehr zu gewinnen war und man sich auf Remis einigte. Damit hieß es 5:3 für Aufbau Elbe, ein überaus glücklicher Sieg.
Die Zweite des USC konnte ihren Erfolg aus dem letzten Jahr gegen den Dresdner SC II nicht wiederholen. Am Sonntag gab es bei den Sachsen eine herbe 2:6-Niederlage. Nur vier Akteure des Universitätssportclubs schafften ein Remis, die anderen verloren.
Ein Achtungserfolg gelang den Spielern von Rochade Magdeburg gegen die starke Mannschaft des SV Liebschwitz. Maßgeblichen Anteil am 4:4-Endergebnis hatten Routinier Mike Stolz, Martin Niering und Hans-Joachim Knoche, die ihre Partien gewannen.
Thomas Schwieger
Am Sonntag, 20. Januar 2002, wurde die fünfte Runde der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Alle drei Magdeburger Mannschaften hatten Heimrecht. Aufbau Elbe verlor gegen den SV Empor Erfurt mit 2,5:5,5. Die Zweite des USC kam gegen den Erfurter SK II zu einem 4:4-Unentschieden. Und Rochade Magdeburg bezwang den USV Halle mit 5:3.
Die Hoffnung, Anschluss an die Tabellenspitze zu halten, muss die Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg vorerst begraben. Grund ist die deutliche 2,5:5,5-Niederlage gegen das Team vom SV Empor Erfurt. Vor allem an den ersten drei Brettern nutzten die Thüringer ihre Stärken. Stefan Drobka bekam die Überlegenheit der Erfurter als erster zu spüren. Gegen den amtierenden deutsche U18-Meister Thomas Pähtz junior stand er schon nach der Eröffnung schlechter. Als Stefan Drobka einen Freibauern seines Gegenübers nicht mehr aufhalten konnte, gab er die Partie auf. Auch die beiden Aufbau-Elbe-Spitzenspieler Gordon Andre und Igor Neyman mussten sich ihrer starken Gegnerschaft beugen. Für den einzigen Sieg auf Magdeburger Seite sorgte Robert Schlichthaar. Mit den schwarzen Steinen gewann er schnell Turm und Bauern für einen Springer und schwächte gleichzeitig die Königsstellung seines Gegners. Schließlich opferte er das gewonnene Material zurück und erlangte einen Mattangriff, dem der Erfurter nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
Die zweite Mannschaft des USC Magdeburg erreichte gegen den Tabellenführer Erfurter SK II überraschend ein 4:4-Unentschieden. Maßgeblichen Anteil am ersten Verlustpunkt der Thüringer hatten Christian Wagner, Vassilij Schudro und Uwe Hoffmann, die jeweils Siege für den USC II errangen.
Rochade Magdeburg sorgte mit einem 5:3-Erfolg für die erste Niederlage des Teams vom USV Halle. Gegen die nur mit sieben Spielern angereisten Saalestädter gewannen Ralf Seibicke, Karl-Heinz Bondick, Paul Harzer und am ersten Brett Martin Niering kampflos.
Rochade liegt nun mit sieben Zählern auf Rang fünf, einen Platz vor Aufbau Elbe, die sechs Punkte auf dem Konto haben. Der USC belegt Rang acht mit fünf Punkten.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Wochenende wurden die Runden sechs und sieben der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Aufbau Elbe Magdeburg bezwang Coswig mit 6:2 und kam gegen Lok Leipzig II zu einem 4:4-Unentschieden. Die zweite Mannschaft des USC musste sich den Leipzigern mit 3,5:4,5 geschlagen geben und gewann gegen Coswig 5:3. Rochade Magdeburg erzielte gegen BSW Dresden einen 6:2-Sieg und unterlag dem Dresdner SC II mit 3:5.
Durch einen Sieg und ein Remis war das Team von Aufbau Elbe am Wochenende die erfolgreichste Magdeburger Mannschaft. Einen großen Anteil am erfolgreichen Abschneiden hatten dabei die hinteren vier Bretter. Robert Offinger, Frank Willberg, Michael Görgens und Robert Schlichthaar holten sieben Punkte in acht Begegnungen. Hervorzuheben ist die Leistung von Michael Görgens, der beide Spiele gewann. Gegen Lok Leipzig II erkämpfte er einen sehr wichtigen Zähler, indem er ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern siegreich gestalten konnte.
Die Zweite des USC Magdeburg unterlag den Gästen aus Leipzig knapp mit 3,5:4,5. Gegen TUS Coswig, die weiterhin ohne Mannschaftspunkt am Tabellenende liegen, errangen die Elbestädter am Sonntag einen 5:3-Erfolg. Harald Matthey glänzte am Spitzenbrett mit zwei Siegen.
Rochade Magdeburg kehrte vom Gastspiel in Dresden mit einem Sieg und einer Niederlage heim. Routinier Mike Stolz, der gegen BSW Dresden am Spitzenbrett gewann, pausierte im Duell mit dem Dresdner SC II. Zwar konnte Martin Niering ein Remis am ersten Brett erzielen, insgesamt musste sich Rochade Magdeburg jedoch mit 3:5 geschlagen geben.
Da Spitzenreiter Erfurter SK II überraschend gegen USV Halle verlor, bleiben die Abstände in der Oberliga-Ost sehr knapp. So trennen Dritt- und Neuntplatzierten nur ganze zwei Punkte. Aufbau Elbe und Rochade Magdeburg liegen mit jeweils neun Zählern auf Rang vier und sechs. Die Zweite des USC folgt mit sieben Punkten auf Platz acht.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Sonntag wurde die vierte Runde der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Alle drei Magdeburger Teams mussten auswärts antreten. Während Rochade Magdeburg TuS Cowig mit 5,5:2,5 bezwingen konnte, verbuchte Aufbau Elbe beim Erfurter SK II eine 2,5:5,5-Niederlage, und die Zweite des USC unterlag beim SV Empor Erfurt mit 3,5:4,5.
In der Begegnung Aufbau Elbe gegen Spitzenreiter Erfurter SK II ging es spannender zu als es das Endergebnis von 2,5:5,5 vermuten lässt. Durch Siege von Robert Offinger und Jewgeni Degtiarev gingen die Elbestädter frühzeitig in Führung. Entscheidende Bedeutung für den Ausgang des Matches sollte dann die Partie von Jens Windelband erhalten, der seinen Gegner aus der Eröffnung heraus unter Druck setzen konnte. Nachdem der Magdeburger ein Remisangebot abgelehnt hatte, verlor er in beginnender Zeitnot den Faden und später auch die Partie. Da die starken Thüringer, die mit vier Meistern angetreten waren, zu diesem Zeitpunkt die Führung übernommen hatten, mussten Gordon Andre und Stefan Drobka in ausgeglichenen Stellungen die Remisangebote ihrer Gegenüber ausschlagen und um den vollen Punkt kämpfen. Die Erfurter nutzten schließlich die sich ergebenen Chancen und siegten an beiden Brettern. Damit war die deutliche Niederlage der Magdeburger besiegelt. Die Chance, weiter um den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu spielen, wurde vertan.
Nur knapp musste sich die Zweite des USC dem Favoriten SV Empor Erfurt geschlagen geben. Bernd Schulenburg und Wladimir Ivanov konnten mit ihren Siegen die 3,5:4,5-Niederlage der Elbestädter nicht abwenden.
Rochade Magdeburg gelang ein deutlicher 5,5:2,5-Erfolg über Tabellenschlusslicht TuS Coswig. Besonders stark präsentierten sich die ersten vier Bretter, an denen Mike Stolz, Martin Niering, Ralf Seibicke und Ralf-Michael Kuna ihre Partien gewannen. Damit liegen die Magdeburger nun mit elf Punkten auf Platz zwei der Tabelle. Aufbau Elbe folgt mit neun Zählern auf Rang sieben, die Zweite des USC hat sieben Punkte und belegt zurzeit Platz neun.
Thomas Schwieger
Am Sonntag wurde die neunte Runde der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Alle drei Magdeburger Mannschaften hatten Heimrecht. Aufbau Elbe trennte sich vom Dresdner SC II mit einem 4:4-Remis. Die Zweite des USC bezwang BSW Dresden mit 5,5:2,5. Und Rochade Magdeburg erreichte ebenfalls einen 5,5:2,5-Erfolg gegen Lok Leipzig II.
Die Mannschaft von Aufbau Elbe traf auf nur sieben Spieler vom Dresdner SC II. Gordon Andre strich am Spitzenbrett der Magdeburger den kampflosen Punkt ein. Robert Offinger, der das sechste Spiel in Folge ungeschlagen blieb, sorgte für einen weiteren Zähler. Nachdem er Ausgleich erzielt hatte und seine Gegnerin einer möglichen Zugwiederholung mit Remisschluss ausgewichen war, stand er schon leicht besser. Im Endspiel verfügte der Magdeburger schließlich über einen Mehrbauern und den aktiveren König. Letztendlich konnte die Dresdnerin dem Druck nicht mehr standhalten, verlor eine Figur und gab gleichzeitig auf.
Igor Neyman konnte am zweiten Brett die Stärke eines weit vorgerückten Freibauern nutzen und seinen Gegner bezwingen. Die Punkteteilungen von Stefan Drobka und Jewgeni Degtiarev komplettierten das 4:4-Unentschieden von Aufbau Elbe gegen den Dresdner SC II.
Die zweite Mannschaft des USC wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte BSW Dresden deutlich mit 5,5:2,5. Die Magdeburger Harald Matthey, Falk Hoffmeyer, Christian Wagner, Vladimir Ivanov und Dr. Hans Werchan konnten jeweils den vollen Punkt erringen.
Rochade Magdeburg bleibt weiterhin in der Erfolgsspur und verbuchte gegen Lok Leipzig II einen klaren 5,5:2,5-Erfolg. Mike Stolz, Martin Niering und Ulf von Hassel sorgten für die vollen Zähler, während der Rest der Mannschaft unentschieden spielte. Da der Spitzenreiter Erfurter SK II überraschend gegen Empor Erfurt verlor, liegen die Elbestädter nun punktgleich mit den Thüringern auf Platz zwei. Somit kommt es am 13. und 14. April in Dessau zur abschließenden „Aufstiegsrunde“. Rochade muss dann gegen die beiden punktgleichen Erfurter Mannschaften antreten.
Nichts mehr zu tun mit dem Kampf um den Aufstieg haben Aufbau Elbe, die mit zehn Punkten auf Rang sechs liegen und die Zweite des USC, die mit neun Zählern auf Rang acht folgen.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Wochenende wurden die abschließenden Runden zehn und elf der Schach-Oberliga-Ost gespielt. Rochade Magdeburg unterlag dem Erfurter SK II mit 2,5:5,5 und erzielte gegen Empor Erfurt ein 4:4-Unentschieden. Die zweite Mannschaft des USC bezwang den USV Halle mit 4,5:3,5 und den SV Liebschwitz mit 5:3. Aufbau Elbe Magdeburg musste sich den Hallensern mit 3,5:4,5 geschlagen geben und erreichte einen 4,5:3,5 Erfolg gegen Liebschwitz.
Bereits am Sonnabend verspielte Rochade Magdeburg mit einer 2,5:5,5-Niederlage gegen den Erfurter SK II seine Aufstiegschancen. Gegen den Favoriten aus Thüringen, der in der nächsten Saison in der zweiten Bundesliga starten wird, gelang nur Paul Harzer am achten Brett ein Sieg. Am Sonntag sicherten sich die Magdeburger mit einem 4:4-Remis gegen Empor Erfurt den dritten Tabellenrang. Mit dieser hervorragenden Platzierung ist Rochade die beste Magdeburger Mannschaft dieser Saison, wenn man berücksichtigt, dass die erste Mannschaft des Universitätsportclubs vom Spielbetrieb zurückgezogen wurde.
Die zweite Mannschaft des USC konnte in den letzten beiden Runden zwei Siege erringen. Sowohl gegen Halle als auch gegen Liebschwitz holte Christian Wagner den vollen Zähler und trug maßgeblich dazu bei, dass die Magdeburger noch auf den sechsten Platz kletterten.
Damit liegt die Zweite des USC einen Punkt und einen Rang vor der Mannschaft von Aufbau Elbe Magdeburg, die in der letzten Runde eine knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen den USV Halle verschmerzen musste. Dem Sieg von Igor Neyman standen zwei Niederlagen von Robert Schlichthaar und Jens Windelband gegenüber. Die anderen Spieler einigten sich auf Remis. Die junge Mannschaft um Spitzenbrett Gordon Andre blieb mit dem siebenten Tabellenplatz sicherlich unter ihren Möglichkeiten. Man darf gespannt sein, ob Aufbau Elbe in der nächsten Saison das „Magdeburger Kräfteverhältnis“ zu seinen Gunsten verschieben kann.
Thomas Schwieger