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Mannschaftsleiter: Spiellokal: Spielbeginn: |
Markus Schwenke (Tel 0391/5430609) Ratswaagehotel **** Upstalsboom Ratswaageplatz 1-4 39104 Magdeburg 10 Uhr |
| Brett | Spieler | DWZ |
|---|---|---|
| 1 | Neyman, Igor | 2213 |
| 2 | Degtiarev, Jewgeni | 2170 |
| 3 | Schlichthaar, Robert | 2061 |
| 4 | Strumpf, Erik | 2057 |
| 5 | Goldammer, Anne | 1901 |
| 6 | Baier, Jan | 1720 |
| E1 | Russ, Aron | 1758 |
| E2 | Großmann, Susan | 1331 |
| E3 | Reichel, Matti | 1357 |
| E4 | Schwenke, Vincent | 1380 |
| Runde | Datum | H / A | Gegner |
|---|---|---|---|
| 1 2 3 4 5 6 7 8 9 |
23.09.01 20.10.01 18.11.01 09.12.01 27.01.02 09.02.02 10.03.02 21.04.02 02.06.02 |
H A H A H H A H A |
Potsdamer SV SK König Tegel Post SV Güstrow SAV Torgelow SF Schwerin TuS Makkabi SF Hettstedt TSG Wittenberg Rotation Berlin |
| 23.09. | 20.10. | 18.11. | 09.12. | 27.01. | 09.02. | 10.03. | 21.04. | 02.06. | % | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Neyman | + | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 83.3 | 5 | ||
| Degtiarev | 1 | 0 | 1 | 0.5 | 1 | 1 | 1 | 1 | 81.3 | 6.5 | |
| Schlichthaar | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 83.3 | 5 | |||
| Strumpf, E. | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0.5 | 1 | 1 | 93.8 | 7.5 | |
| Goldammer | 1 | 1 | 1 | 0 | 75.0 | 3 | |||||
| Baier | 1 | 1 | 1 | 0.5 | 0 | 70.0 | 3.5 | ||||
| Russ | - | ||||||||||
| Großmann | 0.5 | 1 | 1 | 1 | 0.5 | 1 | 0.5 | 78.6 | 5.5 | ||
| Reichel | 0.5 | 0.5 | 0.5 | 1 | 62.5 | 2.5 | |||||
| Spandel | 0 | 0 | 0.0 | 0 | |||||||
| Schwenke, V. | 1 | 0 | 50.0 | 1.0 | |||||||
| Brettpunkte | 5 | 4 | 5.5 | 5.5 | 5 | 5 | 4.5 | 3.5 | 2.5 | 75.0 | 40.5 |
| Mannschaftspunkte | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 0 | 88.9 | 16 |
Mit Elan und Selbstvertrauen gehen die Nachwuchsspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in die neue Saison der Jugend-Bundesliga, die am 23. September beginnt. Im letzten Spieljahr leisteten sich die Elbestädter einige unnötige Niederlagen und belegten am Ende nur den dritten Rang. Hochgestecktes Ziel ist diesmal das Erreichen des ersten Platzes und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Endrunde.
Die Vorzeichen stehen in dieser Saison günstig für die jungen Magdeburger Schachcracks. So ist mit Anne Goldammer, Erik Strumpf, Robert Schlichthaar und Igor Neyman der Kern der alten Mannschaft auch dieses Jahr für die U20-Mannschaft spielberechtigt. Einzig Jens Windelband darf aufgrund seines Alters nicht mehr starten. Hinzu kommt, dass sich Aufbau Elbe mit Jewgeny Degtiarev und Jan Baier entscheidend verstärken konnte. Besondere Hoffnungen ruhen auf dem erst 14-jährigen Moskauer Nachwuchstalent Jewgeny Degtiarev. Die für sein Alter ungewöhnlich hohe Spielstärke ist bemerkenswert und sollte Garant für sichere Punkte sein. Auch Jan Baier, der von Bernburg nach Magdeburg gezogen ist, bildet eine Verstärkung des Magdeburger Teams. Er konnte letzte Saison bereits Erfahrungen in einer Landesliga-Männermannschaft sammeln.
Der größte Konkurrent um den Spitzenplatz dürfte wieder Titelverteidiger Berlin Tegel sein. Die Berliner gewannen das letzte Duell gegen die Elbestädter mit 4:2. Diesmal kommt es am 20. Oktober in der Bundeshauptstadt zum direkten Aufeinandertreffen, bei dem die Magdeburger den Spieß umdrehen wollen. Besonderes Augenmerk sollte auch auf die Mannschaften TUS Makkabi und SAV Torgelow gelegt werden. Beide Teams sind gespickt mit starken jungen Akteuren, die man auf gar keinen Fall unterschätzen darf. So findet man in den Reihen Makkabis die deutsche U18 Meisterin Irina Fliter und den deutschen U12 Vizemeister Ilja Brenner.
Die Ausgangslage für Aufbau Elbe ist günstig, der Weg an die Spitze aber steinig. Wichtig wird sein, dass alle Magdeburger Leistungsträger in den enscheidenden Begegnungen konzentriert und kämpferisch zu Werke gehen.
Thomas Schwieger
Die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg wurden am 23. September 2001 ihrer Favoritenrolle im ersten Jugend-Bundesliga-Spiel dieser Saison gerecht. Gegen den Aufsteiger Potsdamer SV verbuchten die Elbestädter einen ungefährdeten 5:1-Erfolg.
Der Klassenunterschied zwischen den Magdeburgern und den Gästen aus Potsdam war so groß, dass Mannschaftsleiter Markus Schwenke zwei Stammspieler pausieren ließ und dafür jüngeren Spielern eine Chance gab. Die beiden Nachwuchstalente Susan Großmann und Matti Reichel einigten sich mit ihren Gegenübern auf Remis. Da die Potsdamer nur zu fünft angereist waren, verbrachte das Magdeburger Spitzenbrett Igor Neyman einen geruhsamen Sonntag und verbuchte einen kampflosen Punkt. Robert Schlichthaar konnte seinem Gegner schon in der Eröffnung einen Bauern abnehmen. Der Elbestädter baute seinen positionellen Vorteil aus und gewann schließlich entscheidendes Material. Auch der Neu-Magdeburger Jewgeny Degtiarev konnte einen souveränen Sieg erringen. Einzig Erik Strumpf haderte nach der Partie mit seiner Spielweise. Obwohl die Stellung zwischenzeitlich äußerst remislich aussah, konnte Erik noch ein Endspiel erreichen, in dem er einen Läufer für zwei Bauern besaß und klar auf Sieg stand.
Schon in der nächsten Runde am 20. Oktober kommt es in der Bundeshauptstadt zum direkten Aufeinandertreffen zwischen Aufbau Elbe Magdeburg und dem Hauptkonkurrenten Berlin Tegel. Dort dürfte eine Vorentscheidung im Kampf um den Spitzenplatz fallen. Die Berliner gewannen das letzte Duell gegen die Elbestädter mit 4:2. Die Magdeburger werden diesmal wohl alles tun, um den Spieß in dieser Saison umzudrehen.
Thomas Schwieger
Zum ersten Mal konnten die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg Seriensieger König Tegel bezwingen. Am Sonnabend, 20. Oktober 2001, gewannen die Elbestädter in der Jugend-Bundesliga gegen den Hauptkonkurrenten aus Berlin mit 4:2.
Nach sechs erfolglosen Jahren, in denen man nur ein Unentschieden bei fünf Niederlagen erreichte, haben es die Magdeburger endlich geschafft. König Tegel, der schärfste Konkurrent im Kampf um den ersten Platz, wurde endlich einmal besiegt. Großen Einfluss auf das Ergebnis hatte wohl die Entscheidung des AEM-Mannschaftsleiters Markus Schwenke, seine Nerven zu schonen und sich das Bundesligamatch Hertha BSC gegen Werder Bremen im Olympiastadion anzusehen, worauf seine Schützlinge wohl gleich viel entspannter zu Werke gingen. Spielentscheidend war wohl auch, dass die Berliner auf zwei starke Stammspieler verzichten mussten. So stellte die Ersatzspielerin Stefanie Schulz gegen Anne Goldammer schon früh eine Figur ein und gab sich wenig später geschlagen. In gewohnt guter Form präsentierte sich Landesmeister Erik Strumpf, der schon im 16. Zug die Qualität gewann. Sein Gegenüber stellte noch einige Bauern und eine Figur weg, bevor er aufgab. Während Robert Schlichthaar im Mittelspiel einen Bauern opferte, den Angriff in Zeitnot aber nicht zum Erfolg führen konnte und verlor, feierte Neuzugang Jan Baier einen Einstand nach Maß. Er konnte den Schachgeboten seines Gegenübers entrinnen und hatte schließlich eine ganze Figur mehr, als der Gegner zu allem Überfluss auch noch seine Dame einstellte. Jewgeny Degtiarev verlor in Zeitnot und unklarer Stellung eine Figur und damit auch die Partie.
Damit stand es 3:2 für Aufbau Elbe, als Markus Schwenke vom Fußball kam und über einen 3:1 Sieg von Hertha über Werder berichten konnte. Zum Glück schien Igor Neyman die Ankunft des Mannschaftsleiters gar nicht wahrzunehmen. Souverän gewann Igor sein Endspiel, in dem er einen Turm, sein Gegner einen Springer und beide noch vier Bauern besaßen. Gekonnt opferte Igor die Qualität zurück und brachte seinen Gegner Schargorodskij in Zugzwang. Damit war das entstandene Bauernendspiel einfach gewonnen und der historische 4:2 Erfolg von Aufbau Elbe besiegelt.
Für die Magdeburger Jugendspieler gilt nun jedoch, dass sie die noch ausstehenden sieben Begegnungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bis zum angestrebten Spitzenplatz am Ende der Saison ist es noch ein langer Weg.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Sonntag traten die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in der Jugend-Bundesliga gegen den Post SV Güstrow an. Mit einem deutlichen 5,5:0,5-Erfolg konnten die Magdeburger ihre Spitzenposition festigen. Der Aufsteiger aus Güstrow präsentierte sich allerdings viel stärker als es das Endergebnis vermuten lässt.
Robert Schlichthaar konnte seinem Gegenüber bei überlegener Stellung einen Bauern abnehmen. Wenig später hieß es 1:0 für die Elbestädter. Auch Anne Goldammer agierte gewohnt souverän und gewann bereits in der Eröffnung Material. Den Angriff des Gegners konnte sie abwehren und schließlich selber zum Mattangriff übergehen.
Kritisch hingegen sah es lange Zeit für die anderen Stammspieler Jewgeni Degtiarev und Erik Strumpf aus. Erst mit fortschreitender Spieldauer konnten sie ihre größere Erfahrung und Spielstärke in einen vollen Punkt ummünzen. An den hinteren beiden Brettern gab Aufbau Elbe zwei jungen Spielern die Chance, Erfahrungen zu sammeln. Der 13jährige Matti Reichel rang seinem Gegenüber ein Remis ab, und der erst 11jährige Vincent Schwenke konnte seinen Kontrahenten gar besiegen.
Mit sechs Mannschaftspunkten und 14,5 Brettpunkten liegt Aufbau Elbe weiterhin an der Tabellenspitze.
Thomas Schwieger
Am Sonntag traten die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in der Jugend-Bundesliga beim SAV Torgelow an. Mit einem hohen 5,5:0,5-Sieg wurden die Elbestädter ihrer Favoritenrolle gerecht und festigten ihre Spitzenposition.
Anders als es das Ergebnis vermuten lässt, präsentierte sich die junge Mannschaft des SAV Torgelow in starker Form. So gerieten die Magdeburger Jan Baier und Robert Schlichthaar schon früh materiell in Nachteil. Da auch die Leistungsträger Igor Neyman und Erik Strumpf nicht besser als ihre Gegenüber standen, schien sogar ein überraschender Sieg der Torgelower möglich. Doch letztlich setzte sich die größere Erfahrung der Elbestädter durch. Jan Baier konnte das Blatt zu seinen Gunsten wenden und sorgte für den ersten Sieg der Magdeburger. Robert Schlichthaar nutzte das Springerpaar, um seine Gegnerin schwindlig zu spielen und schließlich einen Turm zu erobern, was ihm den Punktgewinn sicherte.
Sehr souverän war die Vorstellung der erst 13-jährigen Susan Großmann, die die fehlende Anne Goldammer ersetzte. Schon in der Eröffnung stand sie besser als ihr Gegenüber. Danach gelang es ihr, den errungen Vorteil zu vergrößern und schließlich in einen vollen Punkt umzumünzen. Über die volle Distanz von sieben Stunden spielte Jewgeni Degtiarev. In einem sehr schwierigen Endspiel brachte er seinen Freibauern bis auf die vorletzte Reihe. Sein Gegenüber nutzte aber dann die Möglichkeit, mit der Dame Dauerschach zu bieten, was die Punkteteilung zur Folge hatte.
Damit liegen die Nachwuchsspieler von Aufbau Elbe weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Sonntag traten die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in der Jugend-Bundesliga gegen SF Schwerin an. Mit einem ungefährdeten 5:1-Erfolg konnten die Elbestädter ihre Spitzenposition festigen.
Die Gäste aus Schwerin, die den Magdeburgern in der letzten Saison noch ein 3:3-Unentschieden abringen konnten, präsentierten sich diesmal in schwacher Form. Schon kurz nach Spielbeginn kam die Mannschaft von Aufbau Elbe in Vorteil. Die erst 13-jährige Susan Großmann und Robert Schlichthaar nutzten taktische Schwächen ihrer Kontrahenten und gewannen entscheidendes Material. Noch vor der ersten Zeitkontrolle hatten auch Jewgeni Degtiarev und Erik Strumpf ihre Gegner überspielt. Damit stand es 4:0 für die Elbestädter. Die Entscheidung war bei zwei noch laufenden Begegnungen gefallen.
Eine sehr gute Leistung zeigte Jan Baier, der am Anfang der Saison zu Aufbau Elbe kam. Geschickt wickelte er in ein Endspiel ab, welches aufgrund der aktiven Rolle von König und Springer vorteilhaft für ihn war. Schließlich konnte er durch präzises Spiel und dank guter Technik seinen Vorteil zum Gewinn verdichten. Die Niederlage von Igor Neyman am ersten Brett brachte den Schwerinern letztendlich noch den Ehrenpunkt.
Damit liegt die Mannschaft von Aufbau Elbe weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Jugend-Bundesliga.
Thomas Schwieger
Am Sonnabend traten die Schachspieler von Aufbau Elbe in der Jugend-Bundesliga gegen TuS Makkabi an. Mit einem deutlichen 5:1-Erfolg konnten die Magdeburger ihre Spitzenposition verteidigen.
Die Gäste aus Berlin, die in dieser Saison zum ersten Mal in der Jugend-Bundesliga spielen, zeigten sich kämpferisch und den Elbestädtern in der Eröffnungsphase ebenbürtig. Am vierten Brett verlor der Magdeburger Erik Strumpf nach wenigen Zügen einen Bauern, für den er allerdings Entwicklungsvorsprung hatte. Auch Mannschaftskollege Jan Baier bekam von seinem Gegenüber nichts geschenkt und stand sogar leicht schlechter. Schließlich boten die Berliner an beiden Brettern Remis, was die Magdeburger annahmen.
Nach einigen Stunden wurde dann die spielerische Überlegenheit von Aufbau Elbe augenscheinlich. Susan Großmann zeigte eine sehr starke Leistung. Sie hatte im Mittelspiel gute Ideen, gewann entscheidendes Material und setzte ihren Gegner schließlich matt. Robert Schlichthaar gewann einen Turm für seinen Springer und stand wenig später als Sieger fest. Jewgeni Degtiarev konnte seinem Gegenüber zwei Bauern abnehmen. Nachdem er die Stellung geschickt vereinfacht hatte, brachte ihm ein weit vorgerückter Freibauer den vollen Punkt. Am Spitzenbrett musste sich Igor Neyman mit der deutschen U18-Meisterin Irina Fliter auseinandersetzen. Die Berlinerin konnte in einem schwierigen Endspiel ihre Schwächen lange gut verteidigen. Doch schließlich musste sie sich geschlagen geben, weil ihr Gegner einen Bauern gewann und den Vorteil sicher verwertete.
Der deutliche 5:1-Sieg über TuS Makkabi reflektiert nicht die kämpferische Einstellung der Berliner, die etwas unter Wert geschlagen wurden. Da es sich um eine noch sehr junge Mannschaft handelt, ist für die Duelle in den kommenden Jahren mit einem deutlich knapperen Resultat zu rechnen.
Die Mannschaft von Aufbau Elbe führt weiterhin verlustpunktfrei die Tabelle der Jugend-Bundesliga an.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Sonntag traten die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in der Jugend-Bundesliga bei den Schachfreunden Hettstedt an. Mit einem ungefährdeten 4,5:1,5-Erfolg unterstrichen die Elbestädter ihre diesjährige Ausnahmestellung und bauten ihren Vorsprung als Spitzenreiter weiter aus.
Noch vor der ersten Zeitkontrolle zeichnete sich ein klarer Sieg der Magdeburger ab. An den Brettern eins bis vier agierten Igor Neyman, Jewgeni Degtiarev, Erik Strumpf und Anne Goldammer gewohnt souverän und ließen ihren Gegnern keine Chance. Zu groß war die spielerische Überlegenheit der Aufbau Elbe Cracks, die mit dem Zwischenstand von 4:0 für die Entscheidung gesorgt hatten.
Blieb noch die Frage zu beantworten, wie sich die beiden jungen Talente an den Brettern fünf und sechs behaupten würden. Susann Großmann errang gegen die deutsche U14-Vizemeisterin Sandra Krege eine klar gewonnene Stellung, verpasste aber ein zwangsläufiges Matt und einigte sich mit ihrer Gegnerin schließlich auf Remis. Michael Spandel stand lange Zeit besser als sein Gegenüber. Die sich ergebenen Gewinnchancen konnte die Magdeburger Nachwuchshoffnung allerdings nicht nutzen. Sein Hettstedter Rivale entschied die Partie letztendlich für sich und sorgte damit für den einzigen Sieg auf Seiten der Gastgeber.
Durch diesen Erfolg im direkten Duell mit dem zweitplatzierten Team aus Hettstedt konnte Aufbau Elbe die Tabellenspitze verteidigen und den Vorsprung auf drei Zähler ausbauen. Nun haben es die Schützlinge von Markus Schwenke schon im nächsten Heimspiel gegen TSG Wittenberg selber in der Hand, den ersten Rang in der Jugendbundesliga vorzeitig zu sichern.
Thomas Schwieger
Am Sonnabend empfingen die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in der Jugend-Bundesliga die Mannschaft der TSG Wittenberg. Mit einem 3,5:2,5-Erfolg sicherten sich die Elbestädter schon am vorletzten Spieltag den ersten Platz.
Der souveräne Spitzenreiter Aufbau Elbe errang auch im achten Spiel dieser Saison einen Sieg und steht damit vorzeitig als Titelträger der Jugend-Bundesliga Staffel Ost fest. Zum ersten Mal konnten die Magdeburger den Titel erringen und sich so direkt für die bundesweite Endrunde der U20-Mannschaften qualifizieren.
Obwohl Mannschaftsleiter Markus Schwenke auf die sicheren Punktelieferanten Igor Neyman und Robert Schlichthaar verzichtete, um jungen Nachwuchsspielern eine Chance zu geben, konnte das Team der TSG Wittenberg besiegt werden. Am Spitzenbrett kam Jewgeni Degtiarev zu einem sehr schönen Königsangriff, der im Gewinn der gegnerischen Dame für den eigenen Turm gipfelte. Da der Wittenberger keinerlei Kompensation für das verlorene Material hatte, gab er die Partie auf. Nicht ganz so stark wie in den vorangegangenen Punktspielen präsentierten sich Anne Goldammer und Jan Baier. Während Jan Baier mit einem schlechteren Endspiel nicht zurecht kam, übersah Anne Goldammer eine taktische Möglichkeit ihrer Gegnerin. Letztendlich mussten sich beide Magdeburger geschlagen geben.
Erik Strumpf profitierte von einigen Ungenauigkeiten seines Gegenübers. Nachdem der Elbestädter ein schönes Druckspiel aufgebaut hatte, versagten seinem Kontrahenten die Nerven. Der Wittenberger stellte einzügig die Dame ein und gab im selben Augenblick, in dem er die Uhr gedrückt hatte, auf. Die beiden Nachwuchsspieler an den Brettern fünf und sechs erfüllten die Erwartungen ihres Trainers und machten den Erfolg gegen die Gäste aus der Lutherstadt, die mit insgesamt vier Mädchen angereist waren, perfekt. Susan Großmann konnte trotz eines ausgeglichenen Bauernendspiels ihre Gegnerin besiegen. Und schließlich sorgte Matti Reichel mit einem Remis für den achten Mannschaftssieg am achten Spieltag.
Nach dieser überragenden Leistung blickt das Team von Aufbau Elbe Magdeburg optimistisch auf die Endrunde der U20-Mannschaften, die am Ende des Jahres stattfinden wird.
Thomas Schwieger
Am vergangenen Sonntag traten die Schachspieler von Aufbau Elbe Magdeburg in der Jugend-Bundesliga bei Rotation Berlin an. Im letzten Punktspiel der Saison verloren die Elbestädter mit 2,5:3,5 und kassierten damit ihre einzige Niederlage.
Die Mannschaft von Aufbau Elbe muss sich den Vorwurf gefallen lassen, in der Bundeshauptstadt nur zu fünft angetreten zu sein, also ein Brett freigelassen und damit ein besseres Resultat verschenkt zu haben. Grund für diesen Umstand war zum einen, dass der erste Platz den Magdeburgern nicht mehr zu nehmen war. Zum anderen gönnte man den Jugendlichen, die in den letzten Wochen von einer anstrengenden Meisterschaft zur nächsten gereist waren, eine Ruhepause. Als einziger Spieler des Stammsechsers saß Igor Neyman am Spitzenbrett. Er war seinem Kontrahenten in allen Belangen überlegen und sorgte für einen vollen Zähler auf Seiten der Elbestädter.
Gleich vier junge Talente erhielten die Möglichkeit, sich bei den "Großen" zu profilieren. Während Susan Großmann den Punkt mit ihrem Gegenüber teilte, konnte Matti Reichel seinen Rivalen bezwingen. Lehrgeld zahlen mussten hingegen Michael Spandel und Vincent Schwenke, die ihre Partien verloren und damit nicht mehr den erhofften fehlenden Punkt zum Mannschaftssieg beisteuern konnten.
Auch wenn es in dieser Saison mit der weißen Weste nicht geklappt hat, das Team von Aufbau Elbe ist zum ersten Mal Sieger der Jugend-Bundesliga geworden und hat sich somit für die im Dezember stattfindende Endrunde qualifiziert. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft der Magdeburger dort in Bestbesetzung abschneiden wird.
Thomas Schwieger