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SG Aufbau Elbe e.V. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schach seit 1951 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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BerichteRunde 1: ohne fehlstart keine spannungerst lassen mich 2 herren mit ihren absagen spät sitzen. dann legt am
donnerstag mein rechner die hufe hoch. jens ereilt spontan noch eine späte
absage für die dritte, worüber er die zweite nicht über den treff bei rochade2
informiert. dort werden wir als "aufbau börde" begrüßt. und ich hatte den als
überraschung geplanten kuchen daheim vergessen. viel schiefer konnte es bis
dahin nicht laufen.der reihe nach: guido - trotz oder gerade wegen des erwartet schnellen remisgebotes - und erik legen los wie die weiße feuerwehr. blumenthal tat mir echt leid. reichardt wehrt sich wacker. socke macht ein zügig-französisches remis gegen zu-spät-kommer kuna. emu folgt nach flottem schwarzen spiel gegen grahn. vilen hatte sich einen ekligen e7/e6 angelacht und findet keine tricks. bei vincent ist eigentlich nichts los. des gegners isolierter d4 und kein echtes spiel sollten fürs remis reichen. mein match gegen bondick - c4 gegen f5 - blieb ohne echten weißen vorteil - war aber recht interessant. einen doppelangriff beantwortet er mit figurenopfer und findet bei knapper zeit direkt das dauerschach. die null von vincent hab ich nur als endergebnis mitbekommen. leider steuert auch david als weißer franzose letztendlich recht eindeutig in den verlust, indem sein spiel verpufft und c3/c2 flöten geht. erik mag bei nun 2,5-4,5 die mehrqualle nicht mehr kneten. das 1. spitzenduell geht somit 3-5 verloren. frAnk Runde 2: Die erste Pflicht heißt siegen stendal war unser erwarteter erster saisonsieg. ungefährdet aber
sicher auch mit luft nach oben. nachdem vitali schnell remisiserte (bei emu dauerte es länger, roch aber ebenso immer nach remis.), sah es zwar nirgendwo schlecht aus. aber erik hatte ja mit einer hübschen kombi seinem gegner ein pferd geschenkt. marcel und ich standen bald recht ansehnlich. david konnte seinen kontrahenten aber als erster beim patzen erwischen und bestrafen. dem folgte erik (?!), da sein gegenüber wohl dachte: eine mehrfigur sichert den eigenen könig automatisch. matti tauschte sich ins bessere endspiel, wobei er vielleicht mit dame auch auf könig spielen hätte können. hätte können. punkt ist punkt. marcel stellte seine beiden mehrbauern zwischendurch ein, konnte aber trotzdem und trotz des 87. remisgebotes kurz darauf verdient siegen. ich stellte meine erknetete gewinnstellung im 40. zum remis ein. und auch socke betrog sich mit mehrbauern am ende selber, so dass unser erfolg höflich und bescheiden ausfiel. am 15.11. fahren wir nach tangerhütte zu einer von drei mannschaften mit 4-0 punkten. da werden wir für den sieg etwas mehr von unserem können zeigen. frAnk Runde 3: Bescheidene Tangerhütter besiegtDie
Suche nach Tangerhütte und dem dortigen Spiellokal war kniffliger
als der Sieg im Punktspiel Nummer 3 der Saison. Angenehm. Denn da
Tangerhütte eine gut eingespielte und nicht schlecht aufgestellte
Truppe ist - nach meinem Ranking die Nummer 4 der Landesklasse A und
aktueller Tabellenführer - war ich auf mehr Nervenkitzel eingestellt. Aber eigentlich waren unsere Stellungen bis auf Marcels durchweg schnell ansehnlich. Bei den Socken roch es nach Sieg. David ließ einen Bauern für Spiel springen. Schnix und Emu ergriffen mit Schwarz zügig die Initiative. Ich suchte mit hohem Zeitaufwand und mäßigem Erfolg den weißen Vorteil - aber Sorgen hatte ich keine. Und dann war es plötzlich Aron, der seinen Gegner beim Patzen ertappte, 2 Bauern eroberte. 1-0. Socke ließ sich zwar den Schneid abkaufen, jedoch konnte Erik die Führung für uns halten. 2-1. Schnix hatte mit einigem Spaß an seinem "aggressiven Russen" reichlich überlegt - sein Remisgebot ließ sich aber trotzdem nicht ablehnen. Knackpunkt des Punktspiels war, dass Kottke den etwas schwimmenden Marcel nicht fertig machen konnte. Sein Leichtfigurenopfer brachte das Gegenteil eines Sieges und das 3,5-1,5. Anschließend grämte sich David wegen seines Remis'. Auch ich vergeudete meinen Mini-Vorteil mit einer übersehenen Feinheit. Selbst Emu haderte - jedoch stellte seine Punkteteilung letztlich ein ungefährdetes 5-3 sicher. Damit näherten wir uns der Sonne ein weiteres Stückchen und sind nun Dritter. Abschließende Anekdote: Als einige Tangerhütter von der Raucherpause zurückkehrten und das Endresultat vernahmen, waren sie regelrecht zufrieden, nicht höher verloren zu haben. So bescheiden dürfen gern auch unsere kommenden Kontrahenten sein... frAnk Runde 4: Nerven und Streiten und GewinnenIn einem etwas nervenaufreibenden Spiel gegen die TSG Quedlinburg gewann unsere
Zweite mit 4,5:3,5.Der erste Aufreger war bereits nach gut einer Stunde vorhanden, als Mattis Gegner in schlechterer Stellung auf "Berührt geführt" reklamierte und Matti dies von sich wies. Daraufhin enstand eine illustre Diskussionsrunde, der sich Matti nach gut einer halben Stunde entnervt abwendete und die Partie aufgab.Vincent bot während dessen seinem Gegner mit Minusbauern remis, welches dieser auch annahm. Nach gut 2 Stunden spielte auch Emu remis und Socke verlor. Sprich es stand zwischenzeitlich 3:1 gegen uns. Junior gewann trotz zwischenzeitlich schlechterer Stellung nach gut 3 Stunden seine Partie, und auch Micha gewann kurze Zeit später ziehmlich souverän. Am Ende bot Alex, nachdem ich in immenser Zeitnot meinerseits irgendwie eine Figur gewann, die mir zum Sieg verhalf, auch remis und sicherte damit unseren Mannschaftssieg. David Runde 5: Auf dem Weg nach obenAE.2 schlägt Rochade3 in Runde 5 leicht und
locker 5,5-2,5 und klettert nach dem Patzer von Rochade2 auf Platz 2.Vor dem Match fiel mir erst auf, dass Rochade3 nur einen Platz hinter uns liegt, so dass ich mir das Ziel 6-2 verkniff. Aber sogar das war möglich! 2 Stunden waren von Abtasten und kontrollierter Offensive geprägt. Als erstes war Matti fertig: Sein Läuferpaar war beim starken befestigten Zentrumsspringer kein Vorteil - 1/2. Dafür überspielte Micha seinen weißen Kontrahenten. Und auch Emu zog mit Schwarz offensiv: e5, f5, g5 - und letztlich schnell erfolgreich. In der vierten Stunde willigte Erik ins Remis ein: immer Vorteil, aber nicht genug. 3-1 war schon sehr beruhigend. Zumal Musti 2-1 Damen auf dem Brett hatte... ;-o Dann kam mein Gegner vom Weg ab. Mein mikroskopischer Vorteil wuchs im Eiltempo, noch schnell 5 Züge mit 10 oder 15 Sekunden und 1-0. Nun hätte Socke seine Mehrfigur zum 6-1 verwerten sollen. Er ließ Gnade vor Recht ergehen. Und damit wir in Aken im nächsten Jahr einen Kuchenbäcker haben, hatte Marcel seine knifflig-umbequeme Stellung mit Minusbauern in der 5. Stunde ins Endspiel geschleppt, wo er knapp aber irgendwie korrekt verlor. 2010 soll unser Lauf logisch weiter gehen. frAnk Runde 6: Schwamm-drüber-BluesEin erstaunlich siegreiches Ende kann beim ursprünglich verdienten und dann eigentlich verpatzten Mannschaftssieg das fassungslose Kopfschütteln nicht durch erleichtertes Grinsen ablösen. Das war heute unterste Schublade. Letztlich bleiben trotzdem 2 Punkte, wir also weiter im Aufstiegsrennen, und die Hoffnung, dass wenn wir gegen schlechte Gegner megamies spielen, wir bald gegen gute Gegner entsprechend super spielen...Zuerst erkundete Mattis Autocrew die Gegend mit all ihren Waldwegen, Sackgassen und Umwegen, ohne sich wesentlich bzw. nur schleppend Aken zu nähern. Eine halbe Stunde stand ich sorgenvoll quasi nur am Fenster, hatte aber trotzdem Zeitplus. Der schachliche Beginn war durchwachsen okay: Emu verließ nach 2 oder 3 Zügen konsequent jede Theorie, bot seinem schwarzen Gegner einen vergifteten Bauern. Und als der ihn nicht nahm, wars schnell Remis. Socke arbeitete besser als Weißer im angenommenen Damengambit, bekam einen befestigten Freibauern nach d5. Aber mit der Bauernmajorität am Königsflügel fand sein Kontrahent eine Lücke zum Dauerschach. Vincent betätigte sich als blöffender Pokerstar und ergaunerte sich einen Punkt und uns die Führung: Sein Gegenüber marschierte mit c4-c5 und drohte cd6, was Vincent 2 Züge lang kühl ignorierte, ohne tatsächlich ein Ass im Ärmel zu haben. Dann konnte er selbst schlagen, war im Gegensatz zu Weiß entwickelt und mattete zügig dessen lang rochierten König. David und Matti erspielten souverän 1...2 Mehrbauern. Marcel war, ehe ich die Eröffnung zu Gesicht bekam, schon im Endspiel. Seine Mehrqualle taugte gegen Läuferpaar und 1...2 Freibauern nicht viel. Remis und Zwischenstand 2,5-1,5. Plötzlich stellen Matti und David ziemlich synchron ihre Partien weg. Erik verwaltet bei seinem vergewaltigten Franzosen 2...3 Minusbauern. Und ich muss Remis ablehnen, (ebenso Eirk) so sehr mein weißer Gegner auch tauscht und schiebt und klammert, obwohl ich bei allem Bemühen wirklich nicht besser stehe. Die avisierte Bildung eines Freibauerns muss ich verwerfen wegen zu remislich, also Augen zu und durch. Statt einen Bauern fangen zu wollen, schenkt mit mein Kontrahent einen. In Zeitnot übersieht er gleich noch eine Drohung, so dass ich nur ein bisschen Technik präsentieren muss. Zeitgleich streicht Matti die Segel, ehe auch David den Widerstand einstellt. 3,5-3,5 Spannend war es definitiv. Aber warum hatte Erik mit seinen 7 Leben eigentlich Remis geboten bekommen? Sein Gegner beschenkte ihn mit einer Leichtfigur. Danach war dessen entfernte Königsflügel-Bauernwalze mehr als Kompensation. Ein echtes Hauen und Stechen setzte ein, mittlerweile in der sich neigenden sechsten Stunde. Eriks Opponent schlug bis f7 durch, drohte Anbzüge, die er dann aber ausließ. Und wie durch ein Wunder, behielt Erik seine eigentlich schon zurückgegebene Leichte, machte den Punkt zum Fotofinishsieg und bewahrte seine weiße Weste. Ein echter Schwamm-drüber-Blues. p. s. David - es lag nicht wirklich am Kuchen. Zumindest hatte ich im letzten Bericht Marcel zum Bäcker gekürt... Runde 7: Top-Leistung im AufstiegsgipfelDass wir ausgerechnet im Spitzenspiel unseren höchsten Saisonsieg feiern, ist ebenso schön wie beeindruckend. Zum Lohn konnten wir Bernburg direkt vom ersten Platz verdrängen. Wie kam das 6-2 zustande? Der Reihe nach:Matti hatte sich mit Schmerzmitteln aus dem Krankenbett gekämpft, mit Weiß zügig jede mir bekannte Theorie verlassen und in zerpflügter Stellung einen Bauern plus. Dann kracht es ansehnlich. Und da sein Gegner sich nicht entscheiden kann, ob er ohne Leichte oder ohne Dame weiterspielen soll, gibt er auf. Blitzsieg, 1-0. Vilens weiße Partie sah auch gut aus, mehr solide, mit Angriff auf den unrochierten König. Nach 3 Stunden hat er dann eine Qualle minus, steht aber immer noch prima. Und ehe mir Zweifel kommen, reicht sein Gegner die Hand rüber. 2-0 Socke spielte mit Weiß knapp am Vorteil vorbei, aber solide weiter. Obwohl wir kein Remis machen wollten - als sein Gegner es anbietet, ist es okay. 2,5-0,5 Erik siegte nach 3 Stunden 59 Minuten und 45 Sekunden durch ZÜ im 37. Zug. Nach genialem Beginn, fiesem Fesseldruck auf des Gegners f2, hatte er am Damenflügel nach eigener Einschätzung den falschen Plan angepackt. Egal, 3,5-0,5 Marcel bekam nach dem Match Geld von Guido geboten, wenn er keinen Drachen mehr spielt... An sich sah es lange angenehm für ihn aus. Erst mit Kf8 als putzige Deckung ohne Not für e7, half er seinem Kontrahenten bei dessem Plan. Schade, 3,5-1,5 Ich hatte erneut einen Stoni abzutragen. Mein verdienter Mehrbauer wackelte vor der Zeitkontrolle, ohne zu fallen. In der fünften Stunde bekomme ich die Zügel wieder in die Hand; der Bauer wird zur Qualle und die zum doppelten Mehrbauern. 4,5-1,5 Der Sieg Guidos und das Remis Emus entsprechen dem Spielverlauf, gehen in Ordnung, offenbaren aber doch heitere Unzulänglichkeiten. Guidos Gegenüber hätte mit korrektem Springeropfer Remis haben können, weil Guidos Läufer das Umwandlungsfeld des Randbauern nicht hat. Nicht gesehen , danke, 5,5-1,5 Emus h7 könnte gegen h5 und g5 alt aussehen, wenn g6 und nach h:g6 h6 geschieht. Nach nur h6 kann Emu das Dauerschach bei Damen und ungleichfarbigen Läufern suchen. Er findet es, der Gegner siehts nicht ein, verrennt sich, steht selbst Matt, will fliehen, immer noch Matt in 4, Emu gibt das falsche Schach, Dauerschach, Remis. 6-2 So müssen wir weitermachen in Richtung Landesliga! Runde 8: Mittelprächtig in Aschersleben Eine lauwarme und durchwachsene Leistung bescherte uns zwar einen sicheren aber eben nur knappen Sieg. Trotz leckerem Kuchen war das nicht so unser Tag. Aber wenn ich unseren Wechsel von dürftigen und geilen Siegen richtig deute, schlagen wir beim nächsten Mal wieder richtig zu... Runde 9: Fazit fieses Fotofinish mit einem halben brettpunkt zu wenig nicht aufzusteigen ist etwas bitter, zumal wir sehr ordentliche 16-2 punkte geholt und den aufsteiger bernburg im direkten duell ziemlich kalt gemacht haben. ich denke, jedem von uns fallen sofort diverse eigene reserven ein, die einen halben punkt wert gewesen wären. für mich sind es außerdem mannschaftlich gesehen die beiden dürftigen 4,5-3,5 spiele in aken und asl. heute haben wir trotzdem einen großen kampf hingelegt. 1-0 socke spielerisch leicht zum 1. saisonsieg. 2-0 matti ebenso hübsch mit wiedergutmachung (2x patzer in aken und asl und dank kuchen backen sofort ausgebügelt - du solltest öfter den ofen anschmeißen) 3-0 micha (auch gegen eine BÄRENstarke 1392 ungeschlagen, aber heftige kopfschmerzen bei der partieeingabe) 3,5-0,5 vilen (lange vorteil, statt 13. f3 ging Sb5) 3,5-1,5 vincent (eigentlich coolescarocann, aber 37. ...e5! statt f5? und 39. ...Sa8??) 4-2 Guido (souverän richtung sieg und danndochdauerschach?!) 5-2 ich (besseres endspiel, den entfernten freibauern kann ich immer bilden - außer, als ich es dann machte. benötigte so doppeltes bayerndusel) 5,5-2,5 erik (fritz sieht dich immer deutlich vorn. aber 32. ...Sf4 und 78. ...f5 79. Kd6 L:b5 0-1) ganz bernburg stand zitternd um unsere bretter. ansonsten war der saal schon lange leer. in den tiefen der 6. stunde fehlte erik ein tempo zum sieg und uns zum aufstieg. großes kino - leider ohne happy end. jedenfalls bin ich komischerweise bis jetzt weder geschockt noch enttäuscht. aber in der kommenden saison MÜSSEN wir burg aus dem weg räumen, um jeder HALBEN brettpunkt wie die geier fighten. und rochade2 hat prinzipiell eine abreibung verdient... bis dann, frAnk |
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